Corona und Impfen

Inzidenzen, Impfen, Informationen: Alles zu Corona

Sieben-Tage-Inzidenz in der Ortenau steigt auf 317,4 - Gültigkeit der Corona-Landesverordnung bis 30. September verlängert

448 Neuansteckungen mit dem Corona-Virus meldet das Landesgesundheitsamt für die Ortenau am Montag. Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf den Wert 317,4 an und liegt über dem Landesdurchschnitt von 273,6.

Wer sich auf den Corona-Virus testen lassen möchte und symptomfrei ist, muss den Bürgertest selbst bezahlen. Das regelt die novellierte Bundestestverordnung vom 30. Juni. Weiterhin kostenfrei bleiben Antigen-Schnelltests für Kinder bis fünf Jahren, für Bewohnerinnen und Bewohner in Pflege- und Seniorenheimen, für Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, Schwangere im ersten Trimester, pflegende Angehörige, Haushaltsangehörige nachweislich Infizierter sowie Corona-Kranke, die sich freitesten lassen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann eine Kostenbeteiligung in Höhe von drei Euro fällig werden. Das ist der Fall, wenn am selben Tag eine Veranstaltung besucht werden soll, bei Besuchen von Menschen, die zu vulnerablen Gruppen zählen (Menschen im Alter ab 60 Jahren oder mit Vorerkrankungen).

Die Landesregierung hat die Gültigkeitsdauer ihrer Corona-Verordnung bis Freitag, 30. September, verlängert. Weiterhin gilt: Die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr (darunter auch in der Tram auf deutscher Rheinseite) bleibt ebenso bestehen wie in Einrichtungen der Wohnungshilfe und in Arztpraxen.

In Frankreich ist die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr entfallen. Nutzerinnen und Nutzer der Tramlinie D von Frankreich her kommend, müssen spätestens beim Überqueren des Rheins einen Mund-Nasen-Schutz aufziehen. 

Das verbliebene Kreisimpfzentrum in Lahr hat seine Öffnungszeiten angepasst: Seit Freitag, 17. Juni, ist das Impfzentrum freitags in der Zeit von 14 bis 19 Uhr geöffnet.

Zwar ist beim Rathausbesuch sowie für Mitarbeitende der Stadtverwaltung seit 9. Mai keine Maskenpflicht mehr vorgeschrieben. Dennoch wird das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung weiterhin empfohlen. Generell können Besucherinnen und Besucher wieder sämtliche Rathäuser und Dienststellen betreten. Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass Termine je nach Dienstleistung auch weiterhin nur nach vorheriger Terminvereinbarung angeboten werden. Für den Bürgerservice können Termine nur über die Online-Terminvereinbarung ausgemacht werden. Termine im Ausländerbüro können telefonisch unter 07851 88-3423 vereinbart werden.

Das Bundes-Infektionsschutzgesetz sieht ab Oktober folgende Regelungen vor:

  • In Fernzügen gilt eine FFP2-Maskenpflicht für Fahrgäste ab 14 Jahren. Bei Kindern und Jugendlichen zwischen sechs und 13 Jahren genügt eine OP-Maske.
  • Für den Besuch im Krankenhaus oder in einem Pflegeheim muss eine FFP2-Maske aufgesetzt und ein aktueller Negativtest vorgelegt werden.
  • Regelungen für den öffentlichen Nahverkehr sind Ländersache: In der aktuell gültigen Fassung der Corona-Landesverordnung ist eine Maskenpflicht vorgeschrieben. Das schließt auch die Tram mit ein, wenn sie auf Kehler Gemarkung fährt. Keine Maske tragen müssen Kinder bis sechs Jahren sowie Menschen, bei denen dies medizinischen Gründe nicht möglich ist.
  • Über Masken- und Testpflichten an Schulen entscheiden ebenfalls die Bundesländer. In der baden-württembergischen Corona-Verordnung Schule ist eine Testpflicht für Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren und Schulkindergärten vorgesehen. Zweimal wöchentlich werden hier Schnelltests angeboten.

Corona-Verordnung

Übersicht aktueller Bestimmungen

Die Corona-Landesverordnung ist bis zum 22. August verlängert worden. Auch in der novellierten wird der sogenannte Basisschutz weitergeführt: Die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gilt im öffentlichen Personennahverkehr (Bus, Bahn und Tram) sowie in Arztpraxen, im Rettungsdienst sowie in Einrichtungen für Wohnungslose. Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Kinder im Alter bis fünf Jahren sowie Menschen, die aus medizinischen Gründen keinen Mund-Nasen-Schutz aufsetzen können.

Aktuelle Quarantäne-Bestimmungen

Quarantäne-Regeln für Infizierte

Die Landesregierung hat ihre Quarantäne- und Isolationsregeln angepasst: Fällt der Antigen-Schnell- oder PCR-Test positiv aus, haben sich die Betroffenen weiterhin in häusliche Isolation zu begeben. Diese endet nach fünf Tagen, sofern in den letzten 48 Stunden keine Symptome wie Husten oder Fieber auftreten. 

Die Landesregierung hat die Quarantäne-Regeln für Beschäftigte in Krankenhäusern und vergleichbaren medizinischen Einrichtungen gelockert. In Einzelfällen dürfen positiv getestete Beschäftigte wieder in medizinisch-pflegerischen Einrichtungen eingesetzt werden, sofern diese symptomfrei sind und eine FFP2-Maske tragen. Sobald Symptome auftreten, haben sich die Beschäftigten unverzüglich wieder in häusliche Isolation zu begeben. Mit der Lockerung des Tätigkeitsverbots reagiert die Landesregierung auf die angespannte Situation in den Krankenhäusern.

Quarantäne-Regeln für Kontaktpersonen

Für Haushaltsangehörige und enge Kontaktpersonen gibt es keine Quarantänepflicht mehr. Allerdings empfiehlt die Landesregierung, die Kontakte für zehn Tage zu reduzieren, eine medizinische Maske zu tragen und den Mindestabstand zu wahren.

Welche Corona-Regeln an Schulen und Kitas gelten

Aktuelle Regelungen an Schulen

In den Schulen gilt seit Mittwoch, 4. Mai, eine neue Corona-Verordnung: An Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren mit den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung und körperliche und motorische Entwicklung gilt nach den Osterferien wieder eine Testpflicht. Schülerinnen und Schüler sowie das Schulpersonal haben sich zweimal wöchentlich mittels PCR- oder Antigen-Schnelltest zu testen. Ausgenommen von der Testpflicht ist, wer bereits vollständig geimpft und somit als quarantänebefreit gilt. Die Bestimmungen gelten auch für Schulkindergärten sowie bei Elternabenden.

Wer keinen Negativtest vorlegen kann und nicht von der Testpflicht ausgenommen ist, darf das Schulgebäude nicht betreten, es sei denn es stehen Abschlussprüfungen oder Klausuren an.

An den übrigen Schulen empfiehlt das Landessozialministerium das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in geschlossenen Räumen, einen Mindestabstand von 1,5 Metern sowie regelmäßiges Lüften.

Aktuelle Regelungen an Kitas

Die Corona-Verordnungen für Kitas ist am Mittwoch, 13. April, außer Kraft getreten. Eine neue Verordnung wurden bislang nicht beschlossen. Eine generelle Maskenpflicht besteht nicht mehr. Seit Montag, 16. Mai, gilt keine Maskenpflicht mehr im öffentlichen Verkehr, dies gilt für Busse und Bahnen, Taxis und auch Flugzeuge. Schutzmasken müssen damit nur noch in Krankenhäusern und Altenheimen getragen werden. Dort muss auch weiterhin ein Gesundheitspass vorgelegt werden - das heißt, Besucher müssen geimpft, genesen oder negativ getestet sein.

Corona-Regeln in Frankreich

Übersicht der aktuellen Bestimmungen

Restaurants, Clubs, Geschäfte, Kultureinrichtungen und Schwimmbädern haben geöffnet. Eine generelle Maskenpflicht besteht nicht mehr. Seit Montag, 16. Mai, gilt keine Maskenpflicht mehr im öffentlichen Verkehr, dies gilt für Busse und Bahnen, Taxis und auch Flugzeuge. Schutzmasken müssen damit nur noch in Krankenhäusern und Altenheimen getragen werden. Dort muss auch weiterhin ein Gesundheitspass vorgelegt werden - das heißt, Besucher müssen geimpft, genesen oder negativ getestet sein.

Grenzübertritt

Für die Einreise nach Frankreich genügt ein Impfnachweis oder ein negatives Schnelltestergebnis, das nicht älter als 48 Stunden ist. Ein PCR-Test ist bis zu 72 Stunden gültig. Als vollständig geimpft gilt in Frankreich, wer vor mindestens sieben Tagen eine Zweitimpfung (beispielsweise mit Moderna, Biontech oder AstraZeneca) erhalten hat. Außerdem gilt als geimpft, wer vor mindestens sieben Tagen eine Erstimpfung bekommen hat, wenn die- oder derjenige nachweisen kann, dass sie oder er zuvor von einer Corona-Infektion genesen ist. Beim Einmal-Impfstoff von Johnson&Johnson gilt der Impfschutz nach 28 Tagen. Ausnahmen von der Nachweispflicht gibt es für den sogenannten kleinen Grenzverkehr. Menschen, die in 30 Kilometer Umkreis wohnen, können Frankreich ohne Impfpass oder Testnachweis besuchen, wenn sie sich dort nicht länger als 24 Stunden aufhalten. Unter Zwölfjährige sind grundsätzlich von einer Nachweispflicht ausgenommen.

Situationsberichte

Situation im Ortenaukreis (Stand: 26. September)

448 Neuansteckungen mit dem Corona-Virus meldet das Landesgesundheitsamt für die Ortenau am Montag. Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf den Wert 317,4 an und liegt über dem Landesdurchschnitt von 273,6.

Auf den Intensivstationen in der Ortenau müssen derzeit zwei Patientinnen oder Patienten coronabedingt behandelt, jedoch nicht invasiv beatmet werden. Insgesamt sind neun Intensivbetten frei (Stand: 27. September).

70,9 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner des Ortenaukreises sind vollständig gegen Corona geimpft; im Land sind es derzeit 74,5 Prozent. 52,6 Prozent der Menschen im Kreis haben zudem eine Boosterimpfung erhalten.

Seit Beginn der Zählung im März 2020 haben in der Ortenau 865 Menschen ihre Corona-Infektion nicht überlebt.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Zählung 186 832 Menschen im Landkreis mit dem Virus angesteckt. 

Situation im Elsass (Stand: 23. September)

Auf der französischen Rheinseite steigen die Infektionsszahlen: Im Unter-Elsass liegt die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag, 20. September, bei 424,5. 

In den Krankenhäusern des Unter-Elsass müssen 161 Corona-Kranke behandelt werden. 14 Covid-19-Patienten liegen auf den Intensivstationen.

Die Impfquote im Unter-Elsass liegt bei 79,04 Prozent und damit über der in Baden-Württemberg.

2312 Menschen sind seit Beginn der Zählung am 1. März 2020 im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben.

Corona-Regeln am Arbeitsplatz

Die Corona-Arbeitsschutzverordnung des Bundes ist am 25. Mai außer Kraft getreten.